Über Tego
Lassen Sie sich von Profis beraten und profitieren Sie von mehr als 30 Jahre Erfahrung.
Die TEGO System GmbH ist 2019 als Schwesterunternehmen der Hähn Packsysteme OHG, heute Hähn Packsysteme GmbH & Co. KG, hervorgegangen. So können wir uns als Maschinen- und Anlagenbauer pur auf die Konfiguration von Verpackungsanlagen konzentrieren. Und das tun wir bereits seit 1994.
Als Familienunternehmen in der dritten Generation nehmen wir unseren Auftrag als Dienstleister für modulare Verpackungsanlagen besonders ernst und stellen Ihnen eine Verpackungslinie zusammen, die individuell auf Ihre Anforderungen angepasst ist.
Und das umfasst nicht nur Geräte oder Hardware. Wir beraten und planen mit Ihnen, kombinieren Geräte mit Automatisierungstechnik, bauen für Sie auf und installieren persönlich bis alles läuft. Im Anschluss betreuen wir Sie durch unseren Wartungsservice, und haben alle Ersatzteile, die Sie benötigen stets auf Lager. Damit Ihre Anlage immer läuft. Und für das richtige Verpackungsmaterial passend zu Ihrer Verpackungsstrecke von Kartons über Folien bis Klebebänder sorgen wir auch!
Von der Montage einzelner Packmaschinen bis zur Planung und Installation vollautomatischer Verpackungsanlagen bieten wir Ihnen bei TEGO System ein breites Spektrum von Verpackungsmaschinen und -modulen an, mit denen Sie Ihre Verpackungsabläufe optimieren und ökonomischer gestalten können. Angefangen vom einfachen Packtisch-System über Einzelmodule wie Umreifungsmaschinen oder Palettenwickler bis hin zur vollautomatischen Verpackungsanlage.
Wir beraten Sie, welche Maschine für Sie die Richtige ist, welche Materialien zum Einsatz kommen sollten und bauen Ihre Anlage auf, bis alles läuft. Auch nach der Montage lassen wir Sie nicht allein. Wir warten und reparieren Ihre Maschinen und versorgen Sie sowohl mit Ersatzteilen als auch mit dem passenden Verpackungsmaterial.
Von der Garage zur Produktionslinie. Ab wann lohnt sich eine Verpackungsanlage?
Viele Unternehmen beginnen klein. Sie starten mit einer simplen Idee, auf engem Raum, mit improvisierten Lösungen und viel persönlichem Einsatz. Verpackt wird anfangs oft auf dem Arbeitstisch, in der Werkstatt oder in der sprichwörtlichen Garage. Kartons werden von Hand gefaltet, Produkte eingelegt, zugeklebt, etikettiert. Das ist kein Fehler, sondern ein völlig normaler Start. Problematisch wird es erst dann, wenn das Unternehmen wächst, der Verpackungsaufwand steigt – aber die Abläufe unverändert bleiben. Was zunächst unauffällig war, wird plötzlich zu einem entscheidenden Faktor für Tempo, Qualität und Verlässlichkeit. Genau hier stellt sich die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für eine Verpackungsanlage gekommen ist.
In unserem Beitrag möchten wir zeigen, wie kleine Unternehmen Schritt für Schritt von einer improvisierten Verpackungslösung zu einem stabilen, skalierbaren Prozess gelangen – ohne große Risiken und ohne überdimensionierte Investitionen.
Verpackung als Begleiter der Anfangsphase
In der frühen Phase eines Unternehmens steht das Produkt im Mittelpunkt. Es wird entwickelt, verbessert und an die ersten Kunden ausgeliefert. Verpackung erfüllt dabei eine unterstützende Rolle. Sie muss funktionieren, aber nicht perfekt sein. Manuelle Verpackung bietet Flexibilität und verursacht kaum fixe Kosten. Für kleine Stückzahlen ist sie vollkommen ausreichend und ermöglicht schnelle Anpassungen, wenn sich Produkt oder Versandanforderungen ändern.
Mit zunehmendem Wachstum verschieben sich jedoch die Anforderungen. Verpackung wird häufiger benötigt, nimmt mehr Zeit in Anspruch und bindet Personal, das an anderer Stelle dringend gebraucht würde. Der Übergang von einer pragmatischen Lösung zu einem strukturierten Prozess erfolgt dabei selten bewusst, sondern meist schleichend.
Wenn Verpackung plötzlich bremst
Der Moment, in dem Verpackung zum Engpass wird, kommt oft überraschend. Produktion und Vertrieb funktionieren, Aufträge liegen vor, doch der Versand verzögert sich. Verpackung findet unter Zeitdruck statt, Fehler häufen sich und Mitarbeitende wechseln immer häufiger zwischen ihren eigentlichen Aufgaben und dem Verpacken. Was früher nebenbei erledigt wurde, wird nun zu einem festen Bestandteil des Arbeitstages.
In dieser Phase zeigt sich, dass Verpackung kein nachgelagerter Schritt ist, sondern ein zentraler Bestandteil des gesamten Prozesses. Wird sie nicht mitgedacht, wirkt sie sich direkt auf Lieferzeiten, Qualität und Mitarbeiterzufriedenheit aus.
Automatisierung beginnt früher als gedacht
Viele kleine Unternehmen verbinden Verpackungsanlagen mit großen Produktionshallen und vollautomatisierten Linien. Diese Vorstellung führt dazu, dass Automatisierung als unpassend oder zu aufwendig eingeschätzt wird. In der Realität beginnt der Einstieg jedoch deutlich früher und in kleinerem Maßstab.
Halbautomatische Lösungen übernehmen gezielt einzelne Schritte im Verpackungsprozess und entlasten damit den Menschen, ohne ihn zu ersetzen. Der Arbeitsablauf bleibt überschaubar, wird aber strukturierter, ergonomischer und besser planbar. Gerade für wachsende Betriebe ist dieser Ansatz oft der sinnvollste erste Schritt.
Der richtige Zeitpunkt lässt sich nicht in Stückzahlen messen
Die Frage nach einer konkreten Grenze, ab wann sich eine Verpackungsanlage lohnt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Pakete, sondern der Aufwand, der dahintersteht. Wenn Verpackung regelmäßig mehrere Stunden pro Tag beansprucht, wenn sie andere Tätigkeiten verzögert oder wenn Wachstum absehbar ist, dann ist der richtige Zeitpunkt meist bereits erreicht.
Verpackungstechnik ist in diesem Zusammenhang weniger eine Investition in Geschwindigkeit als in Stabilität. Sie sorgt dafür, dass Prozesse reproduzierbar bleiben, auch wenn das Unternehmen wächst.
Zukunftsfähig denken statt kurzfristig reagieren
Ein häufiger Fehler besteht darin, entweder gar nicht zu investieren oder aus Unsicherheit zu groß zu planen. Beides kann langfristig problematisch sein. Sinnvoller ist es, Verpackung schrittweise weiterzuentwickeln und dabei auf Lösungen zu setzen, die sich anpassen lassen.
Modulare Verpackungssysteme ermöglichen genau diesen Weg. Sie passen sich dem aktuellen Bedarf an und lassen sich erweitern, wenn sich Anforderungen ändern. So bleibt die Verpackung flexibel und unterstützt das Wachstum, statt es zu begrenzen.

Zusammenfassung
Der Übergang von der Garage zur Serienproduktion ist ein natürlicher Entwicklungsschritt. Verpackung spielt dabei eine größere Rolle, als vielen Unternehmen zunächst bewusst ist. Solange manuell verpackt wird und der Aufwand überschaubar bleibt, ist das völlig in Ordnung. Sobald Verpackung jedoch Zeit, Personal und Aufmerksamkeit bindet, lohnt sich ein neuer Blick auf den Prozess.
Eine Verpackungsanlage bedeutet nicht den Einstieg in die Großindustrie, sondern die Entscheidung für strukturierte, planbare Abläufe.
- Manuelle Verpackung ist ein sinnvoller Start
- Mit wachsendem Volumen wird Verpackung schnell zum Engpass
- Halbautomatische Lösungen bieten einen idealen Einstieg
- Der richtige Zeitpunkt hängt von Prozessen ab, nicht von Stückzahlen
- Modulare Systeme schaffen Flexibilität für die Zukunft
Der häufigste Fehler besteht nicht darin, zu früh zu investieren, sondern darin, eine Lösung zu wählen, die weder zum aktuellen Bedarf noch zur zukünftigen Entwicklung passt. Unflexible Systeme führen schnell dazu, dass bei Wachstum erneut investiert werden muss.
Eine Verpackungsanlage, die passt und mitwächst
Bei TEGO liegt der Fokus auf modularen Verpackungslösungen. Sie unterstützen den nächsten Wachstumsschritt, ohne Ihr Unternehmen festzulegen. Verpackung wird so nicht zum Bremsklotz, sondern zu einem stabilen Bestandteil des Gesamtprozesses.
Am Ende ist eine Verpackungsanlage kein Zeichen von Größe oder Erfolg. Sie ist ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug sollte sie genau zu dem passen, was heute gebraucht wird – und zu dem, was morgen möglich sein soll. Gerne zeigen wir Ihnen wie.